Pressen

Das Haus Charles Lafitte setzt alles daran, dass die gelesenen Trauben bis zum Pressen unversehrt bleiben: Die Entfernung und Transportdauer zwischen Weinberg und Presse wurden mit neu installierten Pressen in Tours sur Marne, Saudoy und Merrey sur Arce auf ein Minimum reduziert. Die Trauben aus Aube, Sézannais und dem Marnetal werden vor Ort auf dem Weingut gepresst und der vorgeklärte Most wird in speziellen Tank-Lkws in die Kellerei gefahren. Es wird sofort gepresst, ganz fortschrittlich und sanft. Der Druck ist gering, damit vor allem die Haut der schwarzen Trauben nicht zu viel Farbe an den Grundwein abgibt. Ab 4000 kg wird die erste Pressung, die hochwertige „Cuvée“, mit 2050 Litern reinstem Saft und danach die zweite Pressung mit 500 Liter – die„Taille“- abgezogen. Die Trauben werden nach Lagen getrennt gepresst.

 
 

Alkoholische gärung

Nach dem Pressen ruht der Most zwischen 15 und 24 Stunden in den Klärbehältern. Nach einer systematischen analytischen und organoleptischen Kontrolle wird dem geklärten Most Hefe beigemischt, um die alkoholische Gärung auszulösen.

Die Traubenreifung in der Champagne macht manchmal eine Chaptalisierung (Zuckeranreicherung) notwendig, damit die Weine ausgewogener werden. Die alkoholische Gärung dauert 1 bis 2 Wochen, in denen sich der Zucker in Alkohol verwandelt sowie in Kohlensäure, die entweicht. So entstehen die Stillweine, ohne Perlage.

 
 

Malolaktische gärung

Das Haus Charles Lafitte leitet eine zweite Gärung ein, die einen biologischen Säureabbau auslöst. Dabei wird die Apfelsäure in Milchsäure umgewandelt. Bei Charles Lafitte wird die Gärung in temperaturregulierten Edelstahltanks (14°C) durchgeführt, so dass das potenzielle Aroma der Weine erhalten bleibt.

 
 

Assemblage

Die Cuvée Charles Lafitte ohne Jahrgang setzt sich aus einem harmonischen Verhältnis der aktuell geernteten Weine und der Reserveweine zusammen. Das Champagnerhaus besitzt Reserveweine, die der Ernte eines halben Jahres entsprechen, so dass jedes Jahr der authentische Stil von Charles Lafitte beibehalten werden kann, ganz gleich wie die Ernte jeweils ausfällt. Im Dezember ruft Dominique Pichart eine Gruppe von Önologen und Fachleuten zur Verkostung der neuen Weine zusammen. Für jeden Wein wird das Verhältnis von neuem Wein und Reservewein bestimmt, oder aber der Jahrgang wird ganz ausgemustert, wenn er den Qualitätskriterien des Hauses nicht entspricht.

Die Cuvée Charles Lafitte brut besteht aus etwa 20 verschiedenen Gewächsen, wozu noch etwa 30% Reserveweine hinzugefügt werden. Die Cuvée Rosé entsteht durch Zugabe von 16% rotem Bouzy-Wein, so wie es der Tradition entspricht. Bei dem Demi-Sec wird eine Dosage von 40 Gramm Zucker hinzugefügt. Ziel ist es, immer eine harmonische Assemblage aus den verschiedenen Lagen, verschiedenen Rebsorten und verschiedenen Jahren (außer bei Jahrgangschampagnern) zu erstellen.

 
 

Abfüllung

Die Cuvée wird anschließend 2 Wochen lang auf – 3° C heruntergekühlt, damit sie sich stabilisiert. Sie wird anschließend gefiltert und mit ausgewählten Hefen und Rüttelzusätzen angereichert. Zum Schluss wird die Fülldosage (liqueur de tirage) zugegeben und die Cuvée in die Flaschen abgefüllt.

 
 

Perlage

Die abgefüllten Flaschen werden verkorkt und horizontal in den Keller gelegt. Diese Lage ermöglicht die Schaumbildung der Cuvée. Der Zucker des „Liqueur de tirage“ wandelt sich dank der Tätigkeit der Hefen um und Kohlensäure wird frei, was zur Schaumbildung führt. Bei einer konstanten und kühlen Temperatur im Keller (10° bis 12° C) erfolgt eine langsame Flaschengärung und verwandelt den Stillwein in Champagner. Diese lange Reifezeit in horizontaler Lage nennt sich „sur lattes“ und fördert den Austausch zwischen den Hefen und dem Wein. Bei Charles Lafitte Brut 1834 beträgt die Reifezeit mindestens 24 Monate.

 
 

Wie serviert man Champagne Charles Lafitte ?

Kühlen Sie Ihre Flasche eine halbe Stunde lang in einem mit Wasser und Eiswürfeln gefüllten Champagnerkühler oder legen Sie die Flasche 4 Stunden lang in das untere Fach des Kühlschranks.

Servieren Sie den Champagner kühl, aber nicht eiskalt, bei 7 – 8° C, in folgenden Schritten:
• Die Flasche mit einer Hand halten und mit der anderen das Drahtkörbchen lösen.
• Die Flasche leicht neigen und sie um den fest gehaltenen Korken drehen.
• Den Korken sanft lösen, so dass kein geräuschvolles “Pop” entsteht.
• Die Gläser nur bis zur Hälfte füllen, damit sich die Aromen optimal entfalten.

Die Flaschengrößen von Charles Lafitte 1834

Eine halbe Flasche: 0,375 Liter
Eine Flasche: 0,75 Liter 
Eine Magnum: 1,5 Liter (2 Flaschen)

 

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